Beim 40. Auftaktseminar „endlich erwachsen“ am Ederhof in Osttirol haben sieben junge Erwachsene erlebt, wie viel in einer Woche stecken kann. Alle Teilnehmenden leben mit einer chronischen Nierenerkrankung – sechs von ihnen mit Transplantation, eine Person mit Hämodialyse. Was sie verbindet: der Wunsch nach Selbstständigkeit, Orientierung und Austausch auf Augenhöhe.
Der Tag begann aktiv – mit gemeinsamem Frühsport – und vormittags ging es auf die Skipiste. Ganz egal, ob Anfänger*in oder mit Vorerfahrung: Im Mittelpunkt standen Ausprobieren, Lernen und gemeinsam Spaß haben.
Am Nachmittag wurde es in den Seminaren persönlicher. Themen, die im Alltag oft zu kurz kommen, standen offen im Raum:
- Wie funktioniert die Niere eigentlich?
- Was bedeutet mein Wasserhaushalt, meine Medikation, meine Erkrankung für mein Leben?
- Wie gehe ich mit Fragen zu Partnerschaft, Sexualität oder Familienplanung um?
- Welche Rechte habe ich – und welche Ziele möchte ich für mein Leben entwickeln?
Neue Freundschaften, mehr Sicherheit
Neben Wissen ging es vor allem um: Austausch, Zuhören, Fragen stellen, Erfahrungen teilen. In Gesprächen, Spielen und gemeinsamen Aktivitäten entstand schnell Vertrauen – und daraus echte Verbindungen.
Was am Ende bleibt, ist mehr als Information. Es sind neue Freundschaften, mehr Sicherheit im Umgang mit der eigenen Erkrankung und das Gefühl: Ich bin nicht allein.
Neugierig geworden?
Dann schau dir unser Video an und entdecke, was „endlich erwachsen“ für dich bedeuten kann.
